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| Die Anfänge des Hotel Edelweiss gehen zurück in die frühen Jahre des 20. Jahrhunderts. 1912 werden durch den Bau des Hotel Conrady die Grundmauern gesetzt. Die Bauweise zeigt Elemente des Jugendstil, wie sie beispielsweise vom Davoser Hotel Schatzalp bekannt sind. Bis 1924 wird das Hotel auch als solches betrieben, bevor es dann zu einem Privatsanatorium umfunktioniert wird - die trockene Davoser Bergluft gilt bis heute als ideales Klima zur Rekonvaleszenz. |

Die äussere Form des Hauses ist bis heute geblieben, die Innenausstattung ist der Zeit angepasst worden. Mit dem Besitzerwechsel durch die Familie Sutter ist das Haus wieder zu seiner ursprünglichen Funktion, dem Hotelbetrieb zurückgekehrt. Seit der Übernahme im Jahre 1996 werden alljährlich kleine bauliche Veränderungen am Haus vorgenommen. Dabei ist das Prinzip der Nachhaltigkeit immer ein grosses Anliegen. Insbesondere durch die im Jahr 2001 in Betrieb genommene Solaranlage zur Heisswasseraufbereitung, ist es möglich
geworden, die starke Davoser Sonne als Energieform zu nutzen.
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| Die Leitung des Sanatoriums hat bis in die 1950er Jahre immer wieder gewechselt und damit auch der Name des Hauses. In der Zeit zwischen 1938 und 1953 ist das heutige Hotel Edelweiss als ‚Sanatorium Sursum’ bekannt. Danach wird das Haus in seiner Grundsubstanz verändert. Unterdessen von Benediktinerinnen geleitet, wird das Gebäude um einen Anbau auf der rechten Seite mit integrierter Kapelle erweitert und unter dem Namen ‚St. Vinzenz’ als Heilstätte und Pension weitergeführt. Im Innern weichen die verspielten Ornamente des Jugendstil der reduzierten Formenwelt der Architektur der 50er Jahre.
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